Putty/WinSCP + Agent

Posted by Daniel on September 14, 2006

Mit dem Putty Agent kann man seine Private Keys genauso wie unter Linux verwalten –> Man muss seine (natürlich wegen Sicherheit enorm komplizierte) Passphrase nur einmal eingeben und der Agent stellt diese dann bis man sich wieder abmeldet bei jeder SSH Verbindung zur Verfügung.

Das ist ja schon ganz schön, allerdings lässt sich der ganze Prozess noch mehr automatisieren: Man kann dem Agent beim starten gleich den zu ladenden Key übergeben und ihm sagen, dass er anschließend gleicht Putty laden soll. Am Besten tut man dies, indem man eine Verknüpfung anlegt welche zu folgendem Programm verweist:

C:\Programme\WinSCP3\PuTTY\pageant.exe b:\putty_private_key.ppk -c “C:\Programme\WinSCP\PuTTY\putty.exe

(Danke an Enno für diesen Tipp)
Ist der Putty-Agent schon am laufen wird natürlich gleich Putty gestartet und will man seine Passphrase garnicht eingibt wird natürlich trotzdem Putty gestartet. So lässt es sich sogar unter Windows komfortabel “SSHen”.

Putty liegt bei mir im WinSCP Verzeichnis weil WinSCP sowieso Putty braucht und ich sowieso WinSCP brauch (was ne schöne Formulierung). Für WinSCP hab ich übrigens ne ähnliche Verknüpfung angelegt.

Hat jemand noch weitere Tuningmaßnahmen zu diesem Thema?
Da der Private Key natürlich in einem verschlüsselten und mit Truecrypt gemounteten Archiv liegen sollte könnte man vorher noch Truecrypt starten und mounten… (Das würde jetzt aber zu weit gehen)

Als Ergänzung will ich noch anbringen, dass der Key natürlich unter Connection>SSH>Auth eingebunden sein muss und dass man unter Connection>Data>Auto-login-name seinen Login Namen voreinstellen kann.

Dem interessierten Leser möchte ich noch weitere Literatur mitgeben:
hier, hier, hier, hier, hier, hierund last but not least hier

putty per Kommandozeile

Posted by Daniel on April 06, 2006

Wenn ich gerade schon bei Kommandozeilentools bin (ich steh drauf) will ich auch Putty noch kurz erwähnen. Unter Windows ist Putty einfach der beste SSH-Client und die Bedienung per Kommandozeile ist auch möglich –> was will man mehr?

plink –load “sessionname” -l “benutzername” -pw “kennwort”

baut automatisch eine Verbindung nach den Vorgaben die in der Session gemacht wurden auf (gut für Skripte).

Sogar einen SSH-Tunnel kann man so aufbauen, um zum Beispiel eine Windows-Terminalsitzung zu tunneln…

plink -ssh -l “benutzername” -pw “kennwort” -L 3306:127.0.0.1:3306 -batch “webserver-ip”

Die Sessions werden übrigens unter

HKEY_CURRENT_USER\Software\SimonTatham\PuTTY

in der Registry gespeichert. Für Neuinstallationen ist diese evtl interessant.