Posted by Daniel
on November 28, 2007
Ich verwende sehr gerne TortoiseSVN um Subversion Repositories anzusprechen. Ein schönen Programm, dass mich allerdings regelmäßig genervt hat, da der Statuscache, in der Prozessliste TSVNCache.exe, mir andauernd alle Laufwerke gescannt hat.
Windows hat jedesmal gemeckert wenn ich meinen USB-Stick wieder abmelden/rausziehen wollte.
Lösung des Problems: Eigenschaftendialog anpassen.
- Statuscache deaktivieren, dann gibts keine Symbole mehr, is aber die schnellste Variante
- “Shell” als Modus einstellen, beeinflusst das arbeiten mit großen Repos
- Die kompliziertere Variante: Zunächst alle Pfade ausschließen mit “*” und dann jeden der gescannt werden soll eintragen.
Mehr Infos (RTFM): Dokumentation von TortoiseSVN
Posted by Daniel
on Oktober 19, 2007
Ftp “mag” ich ja eigentlich nicht besonders, aber manchmal kann man halt nicht drauf verzichten. Um “das Leben” an dieser Stelle einfacher, schöner, bequemer oder interessanter zu gestalten, oder auch einfach nur um das Bedürfnis nach geekigem Lebensstil auszuleben, wurde lftp erfunden.
lftp muss zunächst installiert werden. Unter Gentoo mit
emerge -va lftp
schnell erledigt.
Jetzt wirds interessant bzw ich will durch ein paar Anregungen die Phantasie meiner Leser anregen:
- Verzeichnisinhalt auflisten und in Datei ftpdateiliste speichern
echo ls | lftp -u USER,PASS HOSTNAME >ftpdateiliste
- Die 9te Spalte aus dieser Datei (=Dateinamen) auslesen und an das Kommando “rm” weitergeben (Anwendung auf eigene Gefahr!)
echo rm $(awk ‘{print $9}’ ftpdateiliste) | lftp -u USER,PASS HOSTNAME
Danach ist der FTP-Server wieder leer.
- Davon kann man ich zum Beispiel mit folgendem Befehl überzeugen. Verbleibender Platz auf dem FTP-Server, besser bekannt als Quota
echo du . | lftp -u USER,PASS HOSTNAME | awk -v LIMIT=”50″ ‘$1~/[0-9]+/ {QUOTA=LIMIT*1024*1024; print (QUOTA-$1)/1024/1024 ” GB left”}’
Bessere Vorschläge gerne in den Kommentaren…
Posted by Daniel
on September 29, 2007
Wer eine “Du hast nicht ausreichend Rechte, um auf diese Seite zuzugreifen.” Meldung bekommt nachdem er die Wordpress-Tabellen umbenannt hat der hat wohl (wie ich) vergessen, den Rat von Burkis WebWorld zu befolgen.
Nach dem umbenennen muss man nämlich
Jan Häußlers Tipp befolgen und mit Hand oder Query alle Treffer von
SELECT * FROM neuesprefix_options WHERE option_name LIKE ‘wp_%’;
SELECT * FROM neuesprefix_usermeta WHERE meta_key LIKE ‘wp_%’;
anpassen.
Jetzt geht wieder alles, danke an alle Beteiligten.
Posted by Daniel
on August 20, 2007
Solltest du oder ich mal ein Problem mit der Typo3-Installation haben weil
Warning: mysql_list_dbs() [function.mysql-list-dbs]: Unable to save MySQL query result in /mnt/128/[...]/t3lib/class.t3lib_db.php on line 950
Warning: mysql_fetch_object(): supplied argument is not a valid MySQL result resource in /mnt/128/[...]/t3lib/class.t3lib_db.php on line 951
dann besteht eine mögliche Lösung darin, die Datenbank direkt in die localconf zu schreiben
$typo_db = ‘datenbankname’; // Modified or inserted by TYPO3 Install Tool.
Posted by Daniel
on Juli 07, 2007
Ich habe relativ lange Mediawiki, PmWiki und Docuwiki verwendet. Richtig glücklich bin ich aber erst seitdem ich bei TWiki gelandet bin.
TWiki ist eine wirklich mächtige Software. Über die “nackte Wikifunktionalität” hinaus kann man damit komplette Applikationen entwickeln und Projektmanagement oder Kontaktverwaltung machen.
Der einzige Grund, warum ich erst relativ spät auf TWiki gestoßen bin ist, dass TWiki in Perl geschrieben ist (zumindest der Core). Fehler sind zum lernen da, ein tolles Programm, quasi der Beweis, dass man auch mit Perl schöne Programme schreiben kann. Die Perl-Sache seh ich nun positiv weil ich Perl nicht so gut kann wie PHP und damit eigene Änderungen ausgeschlossen sind (mehr Zeit für anderes) und weil ich endlich mal mein cgi-bin Verzeichnis verwenden kann.
Genug gelabert, zur Sache: Ich hab heute weder Lust noch Zeit um einen ausführlichen Artikel zum Thema zu schreiben, deshalb an dieser Stelle nur ein paar Appetithäppchen: TWikiDrawPlugin ermöglicht das gemeinsame bildmalen, mit EasyTimeLinePlugin lassen sich Gantt-Diagramme malen, mit Forms kann man auch DAUs ins Wiki lassen, das Java Wiki und das CERN Wiki setzen auch TWiki ein.
Wer ein wenig mehr Hard Facts zum freuen braucht, sollte sich mal wikimatrix.org ansehen.
Die Frage in die Runde: Welches Thema an Wikis soll ich genauer beleuchten?
Ich werde “in nächster Zeit” (was auch immer das heißen mag) einen ausführlicheren Artikel zu TWiki schreiben, gibt es Detailthemen die einen oder zwei meiner Leser interessieren?
Ich bin quasi permanent auf der Suche nach “Überzeugungsliteratur”, hat jemand Tipps, Erfahrungen die er teilen will, einfache “Wie funktioniert ein Wiki” Einführungen?
Posted by Daniel
on Juni 30, 2007
Wahrscheinlich haben die meisten, die diese Zeilen lesen noch niemals etwas von Jabber gehört. Jabber ist ein nicht proprietäres Instant Messaging Netzwerk, welches gegenüber ICQ einige Vorteile bietet.
Eine sehr gelungene Gegenüberstellung gitbs hier.
Ich will hier nur drei Argumente aufzeigen, die zumindest mich überzeugt haben:
- Die Rechte an den gesendeten Nachrichten hat AOL.
In den Terms of Service von ICQ steht, dass ICQ ALLE RECHTE an den übersendeten Nachrichten hat. So stell ich mir Kommunikation nicht vor!
“AOL behält sich laut den Policy Agreements (zu denen jeder User zustimmen muss) das Recht vor, Inhalte zu zensieren und das Copyright auf jeden, über das ICQ-Netzwerk versandten Inhalt zu erlangen! Das heißt im Klartext: wer irgendetwas über ICQ verschickt, verliert in diesem Augenblick das Copyright auf den Inhalt, AOL nimmt sich das Recht die Inhalte zu filtern und abzufangen (z.b. Codeschnipsel) und dann mit eigenem Copyright weiter zu vermarkten.”
- Unverschlüsselte Verbindung, unverschlüsselte Daten.
Die Verbindung zu ICQ Servers wird nicht verschlüsselt. Jeder kann den Netzwerkverkehr mitlesen (”Ich hab nichts zu verbergen”-Argumentation bitte hier lang).
Jabber unterstützt im Gegensatz zu ICQ SSL für die verschlüsselte Verbindung und sogar GnuPG für die Verschlüsslung der Nachrichten. (Nachfragen in den Kommentaren erwünscht!)
- Alternative Clients nicht erwünscht.
In den Nutzungsbestimmungen von ICQ Inc. wird die Erstellung und Nutzung alternativer Clients zur Interaktion mit den bereitgestellten Diensten explizit verboten. (Quelle)
AOL legt die Weiterentwicklung des Protokolls nicht offen. Dadurch bekommen alternative ICQ-Clients Probleme mit dem Verbinden ins ICQ-Netz, hat wohl jeder schon festgestellt.
Weitere Links: ulm.ccc.de, matthias.wimmer.name, web.amessage.info und Wikipedia
Was nun?
wird der interessierte Leser fragen.
- Jabber Client herunterladen, zum Beispiel Psi für Puristen oder Miranda,
- kostenlosen Jabber-Account erstellen und
- der wichtigste Schritt: Jabber weitererzählen! ICQ hat jeder, Jabber kennt keiner. Ich hoffe, mit diesem Beitrag einen kleinen Beitrag dazu zu leisten.
Support gerne in den Kommentaren.
Noch eine Empfehlung (bis jabber.omschallom.com läuft): amessage.info
Dort kann man natürlich kostenlos einen Jabber-Account bekommen und mit Hilfe von Transports auch weiterhin ICQ nutzen bis man alle Freunde überredet hat.
Nachtrag: Wer es genauer wissen will kann bei kairaven.de nachlesen. Dort werden auch die Verschlüsslungstechniken und Anonymisierung durch Proxys genauer beleutet.
Posted by Daniel
on Juni 30, 2007
Nur in aller Kürze und ohne erkennbaren Zusammenhang:
Die momentan meiner Meinung nach interessanteste GTD Softwärelösungen ist “MonkeyGTD”. Hier die Alpha-Version verlinkt weil diese auch stabil läuft, zumindest für meine Ansprüche. MonkeyGTD basiert auf TiddlyWiki und hat ein paar interessante Erweiterungen integriert. Wie man mit MonkeyGTD am Besten arbeitet wird in diesem Wiki erklärt.
Posted by Daniel
on Mai 10, 2007
Nachdem ich gerade schon “eine Weile” also ehrlich gesagt ewig nach dem Fehler in meiner config gesucht habe, bin ich auf diese Korrektur gestoßen:
Tritt der Fehler auf, so loggt Postfix
postfix/smtpd[6502]: fatal: no SASL authentication mechanisms
und ein SMTP-AUTH ist nicht möglich.
…
smtpd_sasl_security_options = noanonymous
(noplaintext darf nicht mehr genannt sein).
Zur Seite
Wenn man manche Dinge nur vorher wüsste…
Posted by Daniel
on April 13, 2007
Console ist ein Sourceforce Projekt welches wunderbar meine Windowsumgebung erweitert ähnlich wie screen unter Linux, wobei screen trotzdem mein Favorit bleibt…
Colsole beherrscht Tabs und kann statt der “Normalen” Windowskonsole (und bestimmt auch statt der neuen PowerShell) auch meine cygwin Umgebung, sprich bash, ausführen. Da ich relativ viel (dazu später mehr unter cygwin arbeite, eine sehr nützliche Funktion.
Unter Settings -> Tabs muss man eine neue colsole anlegen und diese mit
c:\cygwin\bin\bash –login -i
aufrufen.
[via garbageburrito.com]
Posted by Daniel
on April 04, 2007
Für alle PHP-FUSION Jünger da draußen (die gibts immer noch…). Deaktiviert euren Arcade Mode bis die aktuelle Remote SQL Injection gefixed ist, sonst kann sich jemand Rootrechte verschaffen. Dass es jemand versucht hat erkennt man an den “/infusions/arcade/” Leuten von Google. Weitere Details könnten schaden -> gibts nicht.
Update: Mittlerweile gibts ne korrigierte Version -> Regelmäßige Updates sind wichtig.
Posted by Daniel
on März 29, 2007
Der Titel kündigt einen langen Text an, den ich aber mangels Fachkenntnisse und Lebenszeit leider heute nicht liefern kann. Stattdessen erwartet den interessierten Leser nur ein kleiner Ausflug über den Wordpress Tellerrand hinaus…
Seit nunmehr einem Jahr verwende ich nun Wordpress, und so ist es langsam mal Zeit, dies ein wenig zu hinterfragen. Beeindruckt von der wahnsinnig geilen Live Suche auf robbyonrails.com wollte ich mir Typo mal ein wenig ansehen (Mephisto hab ich relativ schnell ausgeschlossen, Radiant ist keine Blogengine).
Die Installation war im Prinzip schnell erledigt.
svn co http://svn.typosphere.org/typo/tags/release_4_1
cp config/database.yml.example config/database.yml
# Diese Datei anpassen, db/scheme.sqlite sourcen
rake db:migrate
mongrel_rails start –port 3001 –environment production
textile, RSS. Ich drifte ab, die Essenz ist nämlich, dass ich gerade bei der Administrationsoberfläche nicht mit weniger Leben will.
Ich bleibe nun also doch bei Wordpress, allerdings jetzt bewusst als Entscheidung für gute Oberflächen und PHP, weils mir einfach gut gefällt. Schade wegen der Live Search, aber egal…
Posted by Daniel
on März 28, 2007
Als Administrator, im Sinne von “für die Daten Verantwortlicher”, schläft man im Allgemeinen schlechter als der normale DAU. Nachts schweißgebadet aufwachen, wieder vom großen Daten-GAU geträumt… das muss nicht sein!
Ich will nun ein wenig dazu beitragen, dass all die Adminis da draußen zumindest nicht wegen der Mysql Datenbanken schlecht schlafen müssen und sogar mit “Welche Version willst du denn” reagieren können!
Die Lösung kommt wie so oft in Form eines Sourceforge Projektes, AutoMySQLBackup sichert so oft und so lange man will alle Datenbanken sie man will.
Im meinem Fall will ich alle Datenbanken sichern.
Der User backup bekommt Leserechte auf alle Datenbanken. Dies probiere ich im zweiten Schritt gleich aus.
mysql -u root -p -e “GRANT SELECT, LOCK TABLES ON *.* TO ‘backup’@'localhost’ IDENTIFIED BY ‘geheimesbackuppw’;”
mysqlshow –user=backup –password=geheimesbackuppw
Da AutoMySQLBackup mit dieser Ausgabe noch wenig anfangen kann filter ich die gerade, wenngleich ein wenig “quick and dirty” aber bei mir läuft (Verbesserungen gerne in den Kommentaren), und trage in das Skript ein (an der richtigen Stelle natürlich):
DBNAMES=$(mysqlshow –user=backup –password=geheimesbackuppw | sed ’s/^|[ \t]*//;s/[ \t]*|$//;’ | sed ‘$!N;s/\n/ /’ | sed ‘$!N;s/\n/ /’ | sed ‘$!N;s/\n/ /’ | sed ‘$!N;s/\n/ /’ | sed ‘$!N;s/\n/ /’ | sed ‘$!N;s/\n/ /’ | sed ’s/+-*-+ Databases +-*-+ //;s/ +-*-+//;’)
Fertig ist die (für mich) perfekte Mysql-Backup Lösung, gute Nacht.
Posted by Daniel
on März 19, 2007
Ich glaub ich hab bisher noch nichts darüber geschrieben –> höchste Zeit: TiddlyWiki ist eine Wikisystem, das auf als Datei auf dem eigenen PC läuft. Dies kann man z.B. als unkomplizierte Notizsammlung nutzen. Eine andere weit verbreitete Anwendung liegt in der Verwendung als GTD System (siehe d3 oder GTDTiddlyWiki).
Wenn man wie ich die meinste Zeit an anderen Rechnern sitzt und deshalb gerne ne Online-Lösung hätte stößt man früher oder später auf ZiddlyWiki (is leider mittlerweile tod siehe hier bzw (meine Empfehlung) Solowiki. Letzteres ist Serversidewiki.com nur zum eigenen Gebrauch. Herunterladen kann man dieses hier. Is so schnell wie Serversidewiki und ohne “nur 10 tiddlers” Beschränkung, auch inklusive textile etc.
Serversidewiki ist ein Rails Programm welches die Datenbankschnittstelle für TiddlyWiki implementiert.
Das einzige Problem, das ich mit TiddlyWiki und dessen verschiedenen Versionen hab ist die Unübersichtlichkeit die dadurch im Internet herrscht. Hat jemand dafür schon eine Lösung gefunden / Lust, dies mit mir zu sortieren?
Posted by Daniel
on März 17, 2007
Da ich gerade mal wieder einen neuen Server aufsetze will ich nun auch mal endlich was zu ftplicity schreiben:
Was ftplicity ist sollte den Stammlesern (Hallo Andi) bekannt sein (siehe hier oder hier), wies geht folgt jetzt.
Zunächst braucht man librsync und duplicity
emerge -va duplicity
und ftplicity:
wget ftp://ftp.heise.de/pub/ct/listings/0613-216.tar.gz
tar -xvzf 0613-216.tar.gz
cd ftplicity-1.1.1/
cp ftplicity /usr/local/bin
Einen GnuPG Key benötigen wir auch noch, ich erstelle einen Key extra fürs Backup:
gpg –gen-key
Und dann kanns auch schon losgehen.
ftplicity backup
Nach dem ersten Start werden unter /root/.ftplicity ein paar selbsterklärende Dateien erstellt. Dort muss man z.B. noch den ftp Server einstellen.
Wiederherstellung mit
ftplicity fetch var/www /root/varwwwwiederherstellung 4D
Cronjob: In die Crontab der Wahl muss noch folgendes eingetragen werden. Der zweite Befehl löscht alte Backups monatlich.
00 2 * * * root /usr/local/bin/ftplicity backup
00 4 1 * * root /usr/local/bin/ftplicity full && /usr/local/bin/ftplicity purge –force
Edit: Hab grad noch nen Artikel gefunden der meinem sehr ähnelt, wenngleich ich ihn eben erst gefunden habe… blog.splash.de hat auch ein schönes howto geschrieben.
Posted by Daniel
on März 17, 2007
Wer das ewige getippe von “telnet localhost 25″ oder so beim Mailservertesten satt hat, für den ist “swaks” genau das richtige! “Command line SMTP testing, including TLS and AUTH” heißt es auf der Website.
Posted by Daniel
on März 17, 2007
Locknote ist eine interessante Software um einfach - also ohne Installation oder viel Systemverständnis - Daten zu verschlüsseln. Vor allem ist die Software frei (nicht wie Freibier sondern GPL2) und damit kann ich anpassen was mir nicht gefällt. AES 256bit verschlüsselt mit Hilfe des vorher festgelegten Passwortes die Daten die man eingibt. Die Locknote.exe ist gleichzeitig Editor + Daten, also perfekt geeignet um einem Freund mal eben verschlüsselt Daten zukommen zu lassen ohne sich mit GnuPG oder so zu beschäftigen.
Für alle die den Link oben überlesen haben nochmal: Locknote
Posted by Daniel
on Februar 25, 2007
Auf der Suche nach einer flexiblen, freien, unkomplizierten Backuplösung bin ich schon vor längerer Zeit auf rdiff-backup gestoßen. Leider gibts dieses Programm nur für Linux, deshalb hab ich mich nun mal daran gemacht, es unter Windows bzw. cygwin zum Laufen zu bringen.
Wer diese Anleitung befolgt sollte wissen was er tut oder zumindest keine Angst davor haben, alle seine Daten zu verlieren. Es gibt von mir keine Funktionsgarantie. Diese Anleitung funktioniert für mich und sonst kann ich nichts garantieren.
Also: cygwin setup.exe herunterladen und cygwin unter c:\cygwin installieren.
Für rdiff-backup im speziellen brauchen wir: Devel/{autoconf,automake,binutils,gcc,make,patchutils} Interpreters/python Web/wget
Darüber hinaus müssen wir librsync und rdiff-backup selbst kompillieren.
## librsync installieren:
wget http://switch.dl.sourceforge.net/sourceforge/librsync/librsync-0.9.7.tar.gz
tar -xzvf librsync-0.9.7.tar.gz
cd librsync-0.9.7
./configure –prefix=/usr –bindir=/bin –libdir=/lib
make all
make install
## rdiff-backup installieren:
wget http://savannah.nongnu.org/download/rdiff-backup/rdiff-backup-1.1.5.tar.gz
tar -zxf rdiff-backup-1.1.5.tar.gz
cd rdiff-backup-1.1.5/rdiff_backup/
# sehr einfachen patch installieren
wget http://www.17od.com/files/rpath-fsync.patch
patch < rpath-fsync.patch
rm rpath-fsync.patch
cd ..
python setup.py install
FERTIG!
rdiff-backup sollte jetzt verfügbar sein. Zur Anwendung erzähl ich ein anderes mal was…
Zum Schluss möchte ich noch 17od.com und katastrophes.net danken, da ich eigentlich nur kopiert hab…
Update: Seit Verion 1.1.12 ist der Patch laut Andrew Ferguson im July 2007 im FAQ nicht mehr notwendig.
Nach librsync heißt das konkret:
## rdiff-backup installieren:
wget http://savannah.nongnu.org/download/rdiff-backup/rdiff-backup-1.1.14.tar.gz
tar -zxf rdiff-backup-1.1.14.tar.gz
cd rdiff-backup-1.1.14
python setup.py install
Danke den Patchern.
Posted by Daniel
on Februar 10, 2007
Nur falls jemanden gibt, dem ich damit helfen kann (und wenn ich es irgendwann selbst bin…): “Read from remote host bla.blub.de: Connection reset by peer” muss nicht an der Verbindung liegen!
http://lists.samba.org/archive/rsync/2006-May/015603.html schreibt dazu: “There is a bug in rsync 2.6.8 causing this.”
Die Lösung des Problems: rsync-2.6.9.tar.gz nach /usr/local/bin, entpacken, ./configure (je nach bedarf anpassen), make, make install. Ich hab in meinem Fall /usr/bin/rsync umbenannt und mit nem Symlink auf die Datei in /usr/local/bin/ ersetzt aber man könnte auch direkt nach /usr/bin installieren, je nach Geschmack halt… -> geht wieder! So, jetzt kann mein rdiff-backup endlich ungestört (haha) Daten sichern…
Posted by Daniel
on Februar 02, 2007
Vielen Dank an arnebrodowski.de. Er hat mich auf Pdftk gebracht, ein wirklich interessantes Programm. Man kann damit diverse Aktionen mit PDFs ausführen. Ich will dies kurz an einigen Beispielen erläutern:
Wenn man 2 PDF Dateien zusammenführen will, kann man dies mit:
pdftk erstes.pdf zweites.pdf drittes.pdf cat output alledreizusammen.pdf
machen.
Einzelne Seiten aus mehreren PDFs zusammen in einer neuen speichern:
pdftk A=bla.pdf B=blub.pdf cat A2-17 B1-5 A9 output auswahlausblablub.pdf
(mehr gibts hier)
Nennt mich verrpckt, aber ich steh auf son Scheiß!
Posted by Daniel
on Dezember 27, 2006
Hat nicht unbedingt so viel mit den ASAP Utils zu tun, is aber interessant: Wie man per Doppelklick eine Zelle farbig markiert erfährt man hier.
Posted by Daniel
on Dezember 20, 2006
Faul im Sinne von effizient also erstrebenswert.
Wer nur 15 Minuten Zeit hat und nen robusten DNS und DHCP Server braucht der mehr kann als der Standard-Router, sollte mal einen Blick auf dnsmasq werfen. “Leider” so einfach zu konfigurieren, dass ich wenig dazu schreiben muss. Die dnsmasq.conf erklärt sich quasi von allein, gute Arbeit Jungs.
linuxnetmag.com, linuxwiki.de und lists.debian.org und Tante Google haben mir geholfen, vielen Dank dafür.
DD-WRT setzt übrigens auch dnsmasq ein. DD-WRT ist eine alternative Firmware für Router.
Posted by Daniel
on November 18, 2006
Zumüllen im Sinne von Unordnung lässt sich nur durch Einschränkungen im Sinne von Ablaufbeschreibungen oder ähnlichen Überlegungen vermeiden.
Meine Folgerung: Gewisse Kontrollstrukturen erhöhen die Produktivität enorm.
Ein leiner Tipp für alle Fans des “Nichtversumpfens”: Das Programm Herrmann. Dieses fragt mich alle 15 Minuten was ich gerade mache. Dadurch habe ich 1. auch am Ende des Tages noch den Überblick was ich gemacht habe und 2. werde ich regelmäßig daran erinnert, was ich eigentlich gerade mache. So vermeide ich seit einiger Zeit, dass ich mich in Internetrecherchen verliere. Das Programm hilft mir sehr dabei, mich darauf zu konzentriere was ich eigentlich will. Vor allem bei der Programmierung sehr hilfreich, auch im Hinblick auf eine Aufstellung der verwendeten Mittel!
Posted by Daniel
on November 18, 2006
Ich nutze seit einiger Zeit das c’t Skript namens rsyncbackup.vbs aus diesem Artikel.
Dieses funktioniert auch wunderbar, nur leider stört es mich, dass der aktuelle Stand immer erst nach einem Blick in das Backup-Verzeichnis verfügbar ist.
Problemlösung: eine schöne Anwendung für Hardlinks mit NTFS.
Theorie dazu: Hardlinks allgemein bei Wikipedia, Wieder Wikipedia aber NTFS, Explorer Erweiterung zur komfortablen Benutzung von NTFS Harslinks.
Tool der Wahl: Junction. Kommandozeilentool zum erstellen von Hardlinks. Der Aufruf erfolgt mit:
junction.exe linkname name
Praktischerweise für meine Anwendung werden bestehende Hardlinks auch enfach ohne Fehlermeldung überschrieben.
Junction hab ich vor allem deshalb genommen, weil ich keine Ahnung habe wie ich mit “fsutil hardlink create” Verzeichnisse linken kann. Hardlinks erkennt man übrigens daran, dass wenn man “dir” eingibt, oder erscheint. Der Unterschied zu Linux Hardlinks besteht zum Beispiel darin, dass WinXP Hardlinks nicht gelöscht werden können, solange darauf zugegriffen wird.
Die Lösung zu oben beschriebenem Problem ist jetzt auch schon nicht mehr spannend: An der richtigen Stelle muss Junction (Junction.exe muss im gleichen Verzeichnis wie rsyncbackup.vbs liegen) aufgerufen werden und den Hardlink anlegen, fertig. Eigentlich sollte ich nur ein wenig über Hardlinks reden.
Posted by Daniel
on November 16, 2006
Zuerst: Warum muss ich bei Microsoft bei den meisten Downloads nachweisen dass ich eine Originallizenz habe? Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser… Ich bin mir sicher, dass uns dieser Leitspruch nicht weiter bringt! Man benötigt für die installation des “Windows Genuine Advantage plug-ins” Administratorrechte, deshalb besser die zweite Methode (um Micro$oft zu beweisen dass man die Windowsversion gekauft hat) verwenden…
Nun will ich kurz erläutern, worum es geht:
Der “Microsoft Standard User Analyzer” ist dazu da Entwicklern zu helfen, die Windowssoftware entwickeln und sich auch um Benutzerrechte kümmern. Es geht darum aufzuzeigen, welche Dateien ein Programm nutzt, ohne darauf Zugriff zu haben.
Ich habe da ich die meiste Zeit als Benutzer fungiere oft Probleme mit Programmen wenn ich diese ohne Administrationsrechte ausführe, deshalb halte ich dieses Programm für wichtig (nur leider ein paar Jahre zu spät…) und hilfreich.
Allgemein ist es sinnvoll ohne Administrationsrechte zu arbeiten weil somit alle Viren etc auch nur eingeschränkte Rechte haben und somit weniger schaden anrichten können. Die Zeitschrift c’t hat sich schon des öfteren mit dieser Thematik beschäftigt und unter noadmin.de gibt es zum Beispiel ein Forum indem Programme die Probleme machen gesammelt werden. Allgemein ist Google dein Freund…
Posted by Daniel
on Oktober 30, 2006
Ich suche schon etwas länger mehr oder mehr weniger mehr eine gscheite Entwicklungsumgebung für PHP. Weil mir Zend zu teuer ist habe ich mir nun in letzter Zeit ein wenig Eclipse angesehen (vielleicht demnächst mehr).
Hier möchte ich nur kurz auf Easyeclipse for PHP hinweisen, eine Zusammenstellung aus allem, was man zum PHP entwickeln braucht (außer XAMPP). Einfach runterladen, entpacken und loslegen. Code-Vervollständigung gibts mit und SVN Quellen lassen sich auch kinderleicht einbinden –> gelungen.
Wer also mehr als nur einen Editor wie Vim oder Scite oder Weaverslave (alles echt tolle Programme) braucht, weil größere Projekte dies nun mal erfordern, dem empfehle ich Eclipse.