Posted by Daniel
on März 29, 2007
Der Titel kündigt einen langen Text an, den ich aber mangels Fachkenntnisse und Lebenszeit leider heute nicht liefern kann. Stattdessen erwartet den interessierten Leser nur ein kleiner Ausflug über den Wordpress Tellerrand hinaus…
Seit nunmehr einem Jahr verwende ich nun Wordpress, und so ist es langsam mal Zeit, dies ein wenig zu hinterfragen. Beeindruckt von der wahnsinnig geilen Live Suche auf robbyonrails.com wollte ich mir Typo mal ein wenig ansehen (Mephisto hab ich relativ schnell ausgeschlossen, Radiant ist keine Blogengine).
Die Installation war im Prinzip schnell erledigt.
svn co http://svn.typosphere.org/typo/tags/release_4_1
cp config/database.yml.example config/database.yml
# Diese Datei anpassen, db/scheme.sqlite sourcen
rake db:migrate
mongrel_rails start –port 3001 –environment production
textile, RSS. Ich drifte ab, die Essenz ist nämlich, dass ich gerade bei der Administrationsoberfläche nicht mit weniger Leben will.
Ich bleibe nun also doch bei Wordpress, allerdings jetzt bewusst als Entscheidung für gute Oberflächen und PHP, weils mir einfach gut gefällt. Schade wegen der Live Search, aber egal…
Posted by Daniel
on März 28, 2007
Als Administrator, im Sinne von “für die Daten Verantwortlicher”, schläft man im Allgemeinen schlechter als der normale DAU. Nachts schweißgebadet aufwachen, wieder vom großen Daten-GAU geträumt… das muss nicht sein!
Ich will nun ein wenig dazu beitragen, dass all die Adminis da draußen zumindest nicht wegen der Mysql Datenbanken schlecht schlafen müssen und sogar mit “Welche Version willst du denn” reagieren können!
Die Lösung kommt wie so oft in Form eines Sourceforge Projektes, AutoMySQLBackup sichert so oft und so lange man will alle Datenbanken sie man will.
Im meinem Fall will ich alle Datenbanken sichern.
Der User backup bekommt Leserechte auf alle Datenbanken. Dies probiere ich im zweiten Schritt gleich aus.
mysql -u root -p -e “GRANT SELECT, LOCK TABLES ON *.* TO ‘backup’@'localhost’ IDENTIFIED BY ‘geheimesbackuppw’;”
mysqlshow –user=backup –password=geheimesbackuppw
Da AutoMySQLBackup mit dieser Ausgabe noch wenig anfangen kann filter ich die gerade, wenngleich ein wenig “quick and dirty” aber bei mir läuft (Verbesserungen gerne in den Kommentaren), und trage in das Skript ein (an der richtigen Stelle natürlich):
DBNAMES=$(mysqlshow –user=backup –password=geheimesbackuppw | sed ’s/^|[ \t]*//;s/[ \t]*|$//;’ | sed ‘$!N;s/\n/ /’ | sed ‘$!N;s/\n/ /’ | sed ‘$!N;s/\n/ /’ | sed ‘$!N;s/\n/ /’ | sed ‘$!N;s/\n/ /’ | sed ‘$!N;s/\n/ /’ | sed ’s/+-*-+ Databases +-*-+ //;s/ +-*-+//;’)
Fertig ist die (für mich) perfekte Mysql-Backup Lösung, gute Nacht.
Posted by Daniel
on März 24, 2007
Jeffrey Veen schreibt über Why content management fails und Making a better cmd.
Sehr lesenswert. Essenz:
- Stupid User Argument: Keiner will seine liebgewonnenen Angewohnheiten ändern
- Es existiert kein CMS System welches einfach nur einfach ist und zugleich auch für nicht Geeks bedienbar.
Posted by Daniel
on März 19, 2007
Ich glaub ich hab bisher noch nichts darüber geschrieben –> höchste Zeit: TiddlyWiki ist eine Wikisystem, das auf als Datei auf dem eigenen PC läuft. Dies kann man z.B. als unkomplizierte Notizsammlung nutzen. Eine andere weit verbreitete Anwendung liegt in der Verwendung als GTD System (siehe d3 oder GTDTiddlyWiki).
Wenn man wie ich die meinste Zeit an anderen Rechnern sitzt und deshalb gerne ne Online-Lösung hätte stößt man früher oder später auf ZiddlyWiki (is leider mittlerweile tod siehe hier bzw (meine Empfehlung) Solowiki. Letzteres ist Serversidewiki.com nur zum eigenen Gebrauch. Herunterladen kann man dieses hier. Is so schnell wie Serversidewiki und ohne “nur 10 tiddlers” Beschränkung, auch inklusive textile etc.
Serversidewiki ist ein Rails Programm welches die Datenbankschnittstelle für TiddlyWiki implementiert.
Das einzige Problem, das ich mit TiddlyWiki und dessen verschiedenen Versionen hab ist die Unübersichtlichkeit die dadurch im Internet herrscht. Hat jemand dafür schon eine Lösung gefunden / Lust, dies mit mir zu sortieren?
Posted by Daniel
on März 17, 2007
Da ich gerade mal wieder einen neuen Server aufsetze will ich nun auch mal endlich was zu ftplicity schreiben:
Was ftplicity ist sollte den Stammlesern (Hallo Andi) bekannt sein (siehe hier oder hier), wies geht folgt jetzt.
Zunächst braucht man librsync und duplicity
emerge -va duplicity
und ftplicity:
wget ftp://ftp.heise.de/pub/ct/listings/0613-216.tar.gz
tar -xvzf 0613-216.tar.gz
cd ftplicity-1.1.1/
cp ftplicity /usr/local/bin
Einen GnuPG Key benötigen wir auch noch, ich erstelle einen Key extra fürs Backup:
gpg –gen-key
Und dann kanns auch schon losgehen.
ftplicity backup
Nach dem ersten Start werden unter /root/.ftplicity ein paar selbsterklärende Dateien erstellt. Dort muss man z.B. noch den ftp Server einstellen.
Wiederherstellung mit
ftplicity fetch var/www /root/varwwwwiederherstellung 4D
Cronjob: In die Crontab der Wahl muss noch folgendes eingetragen werden. Der zweite Befehl löscht alte Backups monatlich.
00 2 * * * root /usr/local/bin/ftplicity backup
00 4 1 * * root /usr/local/bin/ftplicity full && /usr/local/bin/ftplicity purge –force
Edit: Hab grad noch nen Artikel gefunden der meinem sehr ähnelt, wenngleich ich ihn eben erst gefunden habe… blog.splash.de hat auch ein schönes howto geschrieben.
Posted by Daniel
on März 17, 2007
Wer das ewige getippe von “telnet localhost 25″ oder so beim Mailservertesten satt hat, für den ist “swaks” genau das richtige! “Command line SMTP testing, including TLS and AUTH” heißt es auf der Website.
Posted by Daniel
on März 17, 2007
Locknote ist eine interessante Software um einfach - also ohne Installation oder viel Systemverständnis - Daten zu verschlüsseln. Vor allem ist die Software frei (nicht wie Freibier sondern GPL2) und damit kann ich anpassen was mir nicht gefällt. AES 256bit verschlüsselt mit Hilfe des vorher festgelegten Passwortes die Daten die man eingibt. Die Locknote.exe ist gleichzeitig Editor + Daten, also perfekt geeignet um einem Freund mal eben verschlüsselt Daten zukommen zu lassen ohne sich mit GnuPG oder so zu beschäftigen.
Für alle die den Link oben überlesen haben nochmal: Locknote
Posted by Daniel
on März 06, 2007
… will ich hier garnicht ausführen, sondern nur kurz darauf hinweisen, dass ein großes Problem das Verteidigen dieser ist. Einige der Top 100 der Dinge, die ich tun werde, sollte ich ein Böser Oberherrscher werden wären dazu notwendig und sind mir einfach zu aufwändig…